18. Januar 2017

Trinkwasser weiterhin gechlort 

Laut einer Pressemitteilung vom Landratsamt, die uns heute erreicht hat, wird das Trinkwasser weiterhin noch mindestens bis Ende Januar gechlort. Diese geschehe vorsorglich, schreibt das Landratsamt.

Die Gründe für die Verunreinigung des Trinkwassers mit E-Coli-Bakterien im November 2016 sind nach wie vor unklar - trotz "umfangreicher hygienischer Ortsbegehungen". Eventuell wurde das Wasser durch ein defektes Lüftungsventil an einem Lüftungsschacht verunreinigt. Vorsorglich wurden neue Lüftungsventile auf diesem Streckenabschnitt nachgerüstet."

"In der Zeit vom 15. bis zum 23. November 2016 kam es in Ortsteilen von Künzelsau, Niedernhall und in Ingelfingen zu mikrobiologischen Verunreinigungen des Trinkwassers mit E. coli. Vom Gesundheitsamt des Hohenlohekreises musste daher ein Abkochgebot erlassen werden, welches am 23. November 2016 aufgehoben werden konnte."


18. Januar 2017

Krankenhaus Künzelsau - Entscheidung am Montag

Am Montag, den 23. Januar 2017, 15.30 Uhr, in der Stadthalle in Neuenstein, entscheidet der Kreisrat über das weitere Vorgehen, was das Krankenhaus Künzelsau betrifft.

Es ist eine öffentliche Sitzung, die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

Worum geht es genau? Die Kreisräte nehmen entweder das Eckpunkte-Papier an, das von der SLK-Gesundheitsholding auf dem Tisch liegt. In dem Eckpunkte-Papier soll es in Künzelsau kein stationäres Krankenhaus mehr geben, sondern ein ambulantes Versorungszentrum Damit würde das Ende des Krankenhauses eingeleitet werden. "Bis der Neubau steht, würde das Krankenhaus aber weiterlaufen", so Landrat Dr. Matthias Neth in einem Gespräch mit der GSCHWÄTZ-Redaktion. Das könne noch Jahre dauern.

Zweite Möglichkeit: Die Kreisräte lehnen das Eckpunkte-Papier ab und stellen einen Antrag zur Loslösung von dem großen Bruder Heilbronn. Und dann? Ein neuer großer Bruder? Das Diak Schwäbisch Hall oder doch Reinhold Würth als neuer Rettungsanker? Landrath Neth hält sich bedeckt, er betont aber: "Wir unterliegen nunmal vollständig dem Wettberb. Deshalb fragen wir: Was ist die sinnvollste Lösung? Darüber werden wir offen mit der Bevölkerung sprechen."



13. Januar 2017

Stellungnahme des Landrats zu unserem Feuerwehr-Artikel

Das Landratsamt möchte gerne Stellung nehmen zu unserem Artikel "Demonstration Feuerwehr Künzelsau zum Erhalt des Künzelsauer Krankenhauses" vom 02. Januar 2017. Wir veröffentlichen nun die Darstellung des Landratsamtes, die sich auf folgenden Absatz in unserem Artikel bezieht:

Absatz: „Die Antwort des Landratsamtes kam postwendend, nur rund eine Woche später: Die Feuerwehr solle das künftig unterlassen, die Feuerwehr wolle schließlich noch weiterhin Gelder vom Landratsamt bekommen – auch hinsichtlich einer neuen Atemschutzwerkstatt. Offensichtlich betrachtet es das Landratsamt und damit auch der Landrat als Affront, wenn sich die hiesige Feuerwehr offiziell für ihr Krankenhaus vor Ort einsetzt.“

Stellungnahme von Landrat Dr. Matthias Neth am 13.01.2017:

Diese Aussagen sind nicht Meinung des Landratsamtes und des Landrats.
Von Seiten der Hausspitze des Landratsamts Hohenlohekreis wurden keine solchen Aussagen getätigt. Insbesondere wurde von keinem offiziellen Repräsentanten des Landratsamtes gesagt, dass „die Feuerwehr das künftig unterlassen solle“ oder „die Feuerwehr wolle schließlich noch weiterhin Gelder vom Landratsamt bekommen – auch hinsichtlich einer neuen Atemschutzwerkstatt“.

Die Förderung der Wiederherstellung und Erweiterung der Atemschutzwerkstatt in Künzelsau richtet sich nach dem Bedarf und wurde in der letzten Kreistagssitzung am 12.12.2016 beschlossen. In der Bürgermeisterdienstversammlung am 30.11.2016 hatte man sich darauf verständigt, den Punkt auf die Tagesordnung der Kreistagssitzung zu nehmen."


Anm. der GSCHWÄTZ-Redaktion: Die Demonstration der Feuerwehr war am 07. Dezember 2016 - unmittelbar vor der Kreistagssitzung, in der das weitere Vorgehen in Bezug auf der Atemschutzwerkstatt beschlossen wurde, die beim Hochwasser zerstört wurde. Uns liegen nach wie vor Quellen-Aussagen vor, dass diese besagten Sätze so gefallen sind. Die Hausspitze des Landratsamtes möchte  sich nun offiziell von diesen Sätzen distanzieren.

Foto: Atemschutzwerkstatt Künzelsau auf: www.feuerwehr-kuenzelsau.de

Was ist eine Atemschutzwerkstatt? In der Atemschutzwerkstatt werden die Atemschutzgeräte nach einem Einsatz gereinigt, desinfiziert, geprüft, gewartet und bei Bedarf repariert. Die ehrenamtlichen Feuerwehrler bekommen für diese Arbeit eine Entlohnung.
13. Januar 2017

GSCHWÄTZ bei Facebook gesperrt

Wir möchten alle unsere FACEBOOK-Anhänger darauf aufmerksam machen, dass unser GSCHWÄTZ-Account bei Facebook gesperrt wurde. Das heißt, ihr könnt eventuell noch unsere bisherigen Beiträge sehen, wir können aber nichts mehr posten. Warum? Das wissen wir momentan selbst noch nicht.

In der Regel erhalten Administratoren bei FACEBOOK eine Benachrichtung, wenn ein Account gesperrt wird und optimalerweise noch den Grund dafür. Uns liegt keine Nachricht vor, wir haben aber nachgefragt und warten nun auf Antwort.

Wann wird eine Seite gesperrt? Laut den AGBs bei FACEBOOK können etwa rassistische oder sexistische Inhalte zu einer Sperrung führen. Man kann als Mitglied bei FACEBOOK eine Seite melden, die derartige Inhalte verbreitet. Daraufhin kann FACEBOOK die Seite sperren.

Wir geben Euch Bescheid, sobald wir mehr wissen. Bis wir wieder facebooken können, erhaltet ihr weiterhin alle Informationen auf unserer Internetseite www.gschwaetz.de und natürlich in unserem Monatsmagazin GSCHWÄTZ.

11. Januar 2017

Korrekur Abfahrtszeiten Ersatzbusse für Bergbahn

Die Stadt Künzelsau gab heute eine Pressemitteilung mit einer Korrektur der Bus-Abfahrtszeiten heraus.


Die korrekten Abfahrtszeiten für den Sonntag sind:

Talstation Richtung Taläcker Bahnhof:

Sonntag:
Erste Fahrt: 9.30 Uhr, danach alle 30 Minuten
Letzte Fahrt: 20.30 Uhr

Alle anderen Abfahrtszeiten bleiben wie in der ersten Pressemitteilung diesbezüglich vom 09. Januar 2017.




09. Januar 2017

Bergbahn ausser Betrieb 

Pressemitteilung der Stadt Künzelsau vom 09. Januar 2016:

Bergbahn in Künzelsau bis auf Weiteres außer Betrieb

Schienenersatzverkehr eingerichtet

Aufgrund einer technischen Störung ist die Künzelsauer Bergbahn aktuell außer Betrieb. Es ist bis auf Weiteres ein Schienenersatz-Verkehr mit Bussen eingerichtet. Die Bushaltestellen befinden sich an der Bergstation (Taläcker Bahnhof) und an der Talstation. Die Fahrkarten für die Bergbahn sind in diesem Fall auch für den Schienenersatzverkehr gültig.
Zusätzlich zum NVH-Fahrplan gilt Folgendes:

Taläcker Bahnhof Richtung Talstation:
Montag bis Samstag:
Erste Fahrt: 6.15 Uhr, danach alle 30 Minuten
Letzte Fahrt: 22.15 Uhr
Sonntag:
Erste Fahrt: 9.00 Uhr, danach alle 30 Minuten
Letzte Fahrt: 20.00 Uhr

Talstation Richtung Taläcker Bahnhof:
Montag bis Samstag:
Erste Fahrt: 6.30 Uhr, danach alle 30 Minuten
Letzte Fahrt: 22.30 Uhr
Sonntag:
Erste Fahrt: 9.15 Uhr, danach alle 30 Minuten
Letzte Fahrt: 20.15 Uhr

Sobald die Bergbahn wieder den normalen Betrieb aufnimmt, wird die Stadtverwaltung informieren.

Zu dem Foto:
Aufgrund einer technischen Störung ist die Bergbahn aktuell außer Betrieb.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau
09.01.2016/mk

02. Januar 2017

Krankenhaus Künzelsau: Demonstrationsverbot für Feuerwehr

von Dr. Sandra Hartmann

Im Dezember beteiligt sich die Feuerwehr Künzelsau das erste Mal an den Mittwochsdemonstrationen und streikt mit für den Erhalt des Künzelsauer Krankenhauses – es war vermutlich zugleich das letzte Mal.

Die Antwort des Landratsamt kam postwendend, nur rund eine Woche später: Die Feuerwehr solle das künftig unterlassen, die Feuerwehr wolle schließlich noch weiterhin Gelder vom Landratsamt bekommen – auch hinsichtlich einer neuen Atemschutzwerkstatt.

Offensichtlich betrachtet es das Landratsamt und damit auch der Landrat als Affront, wenn sich die hiesige Feuerwehr offiziell für ihr Krankenhaus vor Ort einsetzt. Das Landratsamt verweist in einer offiziellen Stellungnahme an GSCHWÄTZ auf Folgendes: Laut dem „Feuerwehrgesetz ist geregelt, dass […] Feuerwehruniformen nur zu dienstlichen Zwecken benutzt werden dürfen. […] Auf die uneingeschränkte Teilnahme in Zivil wurde verwiesen.“

Feuerwehrkommandant Thomas Böhret steht nach wie vor zu der Demo: „Wir als Feuerwehr wollten nur öffentlich zeigen, dass wir es nach wie vor als sinnvoll sehen, hier vor Ort ein Krankenhaus zu haben."

Auch Bürgermeister Stefan Neumann hält an seiner damaligen Entscheidung fest, der Feuerwehr das Ok für die Beteiligung an der Demo gegeben zu haben und steht hinter seiner Feuerwehr: „Es ist sehr wohl zulässig, zu demonstrieren, wenn es im gemeindlichen Interesse liegt und deshalb hatte ich auch nichts dagegen. Ich war eher verwundert, dass das so negativ gesehen wird, dass sich die Feuerwehr positioniert hat. Es war eine gute Geste der Feuerwehrler gewesen. Und man darf bei allem nicht vergessen: Das ist nicht die freiwillige Feuerwehr vom Hohenlohekreis, sondern die freiwillige Feuerwehr von Künzelsau.“






26. Dezember 2016

Maulkorb für Künzelsau


Am Freitag, 23. Dezember 2016, war in der Hohenloher Zeitung eine größere Berichterstattung zum Thema Hohenloher Krankenhaus zu lesen, unter anderem ein Kommentar von Iris Baars-Werner auf Seite 1.

Sie lesen nun einen Gegen-Kommentar von Dr. Sandra Hartmann.

Frau Baars-Werner sieht in Ihrem Kommentar quasi kopfschüttelnd von ihrem Heilbronner Redaktionsbüro auf die Hohenloher Geschehnisse herunter. Ihr ist völlig unverständlich, wie Bundestagsabgeordnete wie von Stetten und Annette Sawade den Künzelsauer Bürgern noch Hoffnung machen können auf ein Fortbestehen der Künzelsauer Klinik und fordert endlich klare Worte. Aber wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Es gab schon viele Schildbürgerstreiche, an deren Ende der hoffnungslos erscheinende David den Sieg über den übermächtig erscheinenden Goliath davontrug.
Wäre es nicht viel trauriger für Künzelsau und seine Bürger, wenn Politiker wie von Stetten und Sawade einfach wegschauen oder schweigen würden zu den Woche um Woche demonstrierenden Menschen oder wären die Worte besser: „Nehmt es hin. So ist es halt.“
Ist es nicht richtig in einer Demokratie als Bürger und Politiker sich bis zuletzt einzusetzen für eine Sache, die einem wichtig ist und alle Möglichkeiten auszuloten und eben nicht  alles sofort zu akzeptieren, was von oben herunter beschlossen wurde? Vielleicht bringt  das alles nichts (auch wenn Reinhold Würth nun eine mögliche Spende angekündigt hat, um das Krankenhaus zu unterstützen, eine sehr noble Geste und eben nicht selbstverständlich, was man nie vergessen darf),  vielleicht war alles umsonst. Mag sein. Aber wenigstens müssen sich die Künzelsauer nie den Vorwurf anhören, nichts getan zu haben oder sich das Maul haben verbieten lassen. Das ist Sache der Künzelsauer nicht. Damit müssen auch ein Landrat und der Geschäftsführer der SLK-Kliniken leben.

Foto // Auch landesweit fanden die Mittwochs-Proteste ein großes mediales Echo. Über die erste Demonstration im Oktober berichtete auch die Stuttgarter Zeitung. Foto: Stuttgarter Zeitung.

13.12.2016

Weihnachtsmarkt-Check: Bester Weihnachtsmarkt 2016

Wir von der Redaktion haben sie in diesem Jahr alle auf Herz und Nieren getestet. Unsere Weihnachtsmärkte im Kocher- und Jagsttal. Unsere Kriterien:

// Auswahl und Essen & Trinken
// Qualität von Essen & Trinken
// Freundlichkeit der Buden-Betreiber (häufig ja auch Ehrenamtliche)
// darüber hinausgehendes Waren-Angebot (z.B. Kunsthandwerk)
// Stimmung

Wir waren auf folgenden Märkten: Dörzbach, Niedernhall, Forchtenberg, Künzelsau, Schöntal und Waldenburg.

Das Ergebnis:

Die goldene Weihnachtsmarkt-Krone erhält 2016 der Waldenburger Weihnachtsmarkt. Begründung:
Stimmung trotz manchem Nieselregen bei Besuchern bestens; eine kleine kleine feine Bühne mit Bühnenprogramm, passend zum Rahmen; überall, selbst in den abgelegeneren Ecken des Marktes weihnachtliche Musik,
das Getränke-Angebot und die Qualität war bei allen Weihnachtsmärkten ähnlich. Aber das Essen war bemerkenswert gut in Waldenburg - angefangen bei den Crepes (bis dato wussen wir nicht, dass es solche Unterschiede bei Crepes geben kann) bis hin zur ausgefalleneren, aber geschmacklich sehr guten Wild-Bratwurst. Alle Budenbetreiber waren bester Laune, auch bei späterer Stunde und teils nasskaltem Wetter. Die Wohl-Atmosphäre war sehr hoch - für uns war der Weihnachtsmarkt in Waldenburg in diesem Jahr der beste Weihnachtsmarkt im Kocher- und Jagsttal. (red)

Sind Sie anderer Meinung? Dann schreiben Sie uns:

info@gschwaetz.de
10.12.2016

Wir suchen die Obernarren 2017

Für unsere Faschingsausgabe im Februar suchen wir Kocher- und Jagsttäler, die mehr Kostüme als Olivia Jones in ihrem Schrank haben. Menschen, die Fasching als die einzig wahre Jahreszeit betrachten; die sich auskennen mit Aschhausen, Lemia Krautheim (siehe Foto) und anderen Faschingshochburgen von hier..kennt ihr solche leidenschaftlichen Faschingsgänger / -veranstalter oder seid ihr vielleicht selbst so einer? Dann meldet Euch bei uns! Entweder telefonisch (07940/935557) oder via E-Mail: info@gschwaetz.de

Die Obernarren aus dem Kocher- und Jagsttal werden bei uns im GSCHWÄTZ für ihre Faschingsleistungen gekürt...die besten Faschingsfotos natürlich auch...also: Wir freuen uns auf Eure bunten Beiträge.


09.12.2016

Wir sammeln gebrauchte Kleidung für Bedürftige

Unsere Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann sammelt wieder, wie bereits in den vergangenen Jahren, gebrauchte, aber noch gut erhaltene Kleidung für Bedürftige.

In den vergangenen Jahren gingen viele Kleiderspenden direkt an Flüchtlinge und ihre Familien vor Ort, vor allem nach Künzelsau. Da der Bedarf im Kocher- und Jagsttal momentan jedoch weitestgehend gedeckt ist, geht die nächste Sammlung nach Rumänien. Im Herbst war Frau Hartmann das letzte Mal dort und überreichte Kleiderspenden, welche viele Kocher- und Jagsttäler zuvor zum Beispiel an den Kleiderbasaren oder über die Kindergärten in der Region gespendet hatten (viele Spender gab es etwa in Ingelfingen am Kinderkleiderbasar, vielen Dank an dieser Stelle nochmal recht herzlich an die edlen Spender, unter anderem Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann).

Ein in Herrmannstadt lebender Pfarrer hat die Spenden in Empfang genommen und sie an Waisenheime sowie an bedürftige Familien in der Region verteilt. Dieser Pfarrer kommt Anfang 2017 nach Deutschland. Es wäre schön, wenn wir ihm wieder ein paar Kleiderkartons übergeben könnten.

Es wird gebraucht: Kleidung für Kinder, Frauen und Männer (Kartons idealerweise beschriftet mit den Kleidergrößen).

Kontaktieren Sie uns bitte, bevor Sie Ihre Spende vorbeibringen.  Wir holen die Kleidung auch ab.
 
Tel.: 07940/93 555 7. Oder via E-Mail: info@gschwaetz.de

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Falls Sie jemanden m Kocher- und Jagsttal kennen, der ebenfalls Kleidung benötigt, informieren Sie uns bitte. Wir helfen gerne.


02.12.2016
Ein kleiner Kommentar von der alten Oma von drobbe de Höh' zu dem kuriosen Verhalten mancher Rathaus-Chefs zum Thema Armut (siehe ab Seite 3 in unserer aktuellen Ausgabe)

 
01.12.2016

Unsere Weihnachtsausgabe - ab jetzt im Einzelhandel

In unserer Weihnachtsausgabe haben wir recherchiert, ob es bei uns im Kocher- und Jagsttal Armut gibt, bedürftige Bürger oder gar Obdachlose, die soziale Unterstützung brauchen. Die Ergebnisse stehen in unserer neuen Ausgabe. Sie waren mehr als überraschend. Auf Seite 3 lesen Sie, was wir besonders bedauerlich fanden.

Unter dem Link "Themen" / Rubrik Armut haben wir für Sie alle kirchlichen Angebote sowie von Ehrenamtlichen für Bedürftige in Ihrer Gemeinde zusammengestellt.

Wo gibt es die aktuelle Ausgabe zu kaufen? In fast jedem Ort im Kocher- und Jagsttal. Die genauen Verkaufsstellen finden Sie unter dem Link: "Wo gibt's GSCHWÄTZ?"

Themen in unserer aktuellen Weihnachtsausgabe unter anderem:

Ganz unten - als Obdachlose in Künzelsau - ein Selbstversuch

Einen Tag obdachlos in der Kreisstadt. Wie ist das? Wie fühlt sich das an? Wie reagieren die Künzelsauer? Das wollten wir vom Magazin GSCHWÄTZ wissen, als wir für unser großes Armuts-Thema recherchiert haben.

Wir haben unsere Journalisten Nadine Cwik als Obdachlose losgeschickt.
Was herauskam, wie die Künzelsauer reagiert haben, lesen Sie in unserer neuen Ausgabe.



Weitere Themen:


Das kann mir doch nicht passieren.
Wir haben einen Obdachlosen, der sich derzeit in Künzelsau in der Erlacher Höhe aufhält, interviewt und hätten nicht gedacht, dass der Weg in die Obdachlosigkeit so einfach sein kann.

So jung und schon Besitzerin einer eigenen Ranch. Katrin Scheuermann lebt  in Kemmeten ihren Traum. Wir durften ä bissle mitträumen.



Hier sind Männer noch echte Männer. Wir durften zu Gast beim Stammtisch im Hohebacher Rössle sein. Was für ein Erlebnis!
Was Patrizia Filz, Bürgermeisterin von Schöntal, umtreibt,
das erfahren Sie in unserer Weihnachtsausgabe.
Künzelsau, 24.11.2016

Ist Künzelsau bald seinen Kreisstadt-Titel los?

Es wird viel geschwätzt im Ländle, unter anderem, dass Künzelsau bald seinen Kreisstadt-Titel an Öhringen abgeben muss. Wir haben beim Rathaus nachfragt, was dran ist. Pressesprecherin Elke Sturm hat das Gerücht dementiert und darauf verwiesen, dass Herrn Bürgermeister Stefan Neumann solche Pläne nicht bekannt sind.

Also: Genug drüber gschwätzt.




Künzelsau, 18.11.2016

Bürgermeister Neumann geht in Elternzeit 2017

Die Gerüchteküche in Künzelsau brodelt. Wir haben bei Herrn Bürgermeister Stefan Neumann (Foto: Stadt Künzelsau)
im Rathaus nachgefragt.

GSCHWÄTZ: Gehen Sie wieder in Elternzeit?

Bürgermeister Stefan Neumann: „Anfang Juli dieses Jahr ist meine Tochter Rosa geboren. Auch bei unserem dritten Kind versuche ich im Sommer nächstes Jahr – in der ruhigeren kommunalpolitischen Zeit –
zwei Blöcke mit je zwei und vier Wochen Elternzeit zu nehmen. Üblicherweise finden über die Sommerferien keine Gemeinderatssitzungen statt. Für meine erste Tochter Frieda habe ich auch diese Zeit im Sommer 2013 genutzt und zwei Monate Elternzeit genommen. Für meinen Sohn Theo, der 2014 geboren ist, habe ich ebenfalls im Sommer 2015 eine einmonatige Pause eingelegt. Das war allerdings mein Resturlaub."

GSCHWÄTZ: Sie sind ein sehr engagierter Familienvater.

Stefan Neumann: "Wer von seinen Kindern was haben will, muss sich arrangieren und Kompromisse finden. Ich blocke beispielsweise ein Wochenende im Monat für die Familie und versuche die beiden großen Kindern so oft wie möglich in den Kindergarten zu bringen und gemeinsam mit der Familie Mittag zu essen. Ich genieße die Zeit sehr, bin aber auch während der Elternzeit regelmäßig für meine Mitarbeiter erreichbar gewesen. In den wöchentlichen Besprechungen konnten wir die wichtigen Dinge besprechen. Dank meines guten Teams im Rathaus und meiner ehrenamtlichen Stellvertreter hat es gut funktioniert. Auch meine Elternzeit im nächsten Sommer werden wir wieder gut vorbereiten.“

Basteltipp: Adventskalender, der etwas anderen Art (schnell gemacht)

Mit einem Kind kann man es ja noch machen. Mit zweien wird es schon teurer,  mit dreien hat man ein Platzproblem. Die Adventskalender-Problematik kennt sicher jede Mami. Man ist schon pleite, da ist Weihnachten noch 20 Adventskalender-Päckchen weit weg. Und wohin überhaupt mit den überdimensionierten Kordeln, Schachteln, Päckchen, Wandteppichen?

Siegrid Kotlartz von Ingelfingen-Dörrenzimmern hat für Ihre drei Kinder einen Adventskalender der etwas anderen Art gebastelt:  einen Heißluftballon. Jeden Morgen durfte einer von ihnen, entweder Simone, Christiane oder Julian, den Heißluftballon von der Decke im Treppenhaus herunterlassen und da war dann immer für jeden eine kleine Überraschung drin. Der Vorteil: platzsparend, originell und vor allem: sozial. Denn so lernen Kinder, zu teilen. Wer darf den Ballon mit der Kordel herunterlassen? Gibt es ein Geschenk für alle oder für jeden eine Kleinigkeit? Schließlich steht die Adventszeit nicht für Überfluss, sondern für Gemeinschaft und Dankbarkeit für unseren Wohlstand und das Erinnern an alle diejenigen, die dieses Glück nicht haben. Die inzwischen erwachsenen Kinder Simone und Christiane setzen übrigens die Tradition ihrer Mutter fort und haben einen Heißluftballon als Adventskalender für ihre Kinder gebastelt (auf dem Foto ist der Heißluftballon-Adventskalender von Christianes Kindern zu sehen: Josie, Nele und Leni (von links)).

 Bastelanleitung:

Man nehme einen aufgeblasenen Luftballon, beklebe ihn mit Zeitungspapierfetzen (etwa mit Kleister aus Mehl und Wasser), mehrere Lagen, anonsten ist der Ballon hinterher instabil, und lasse die Kugel über Nacht richtig austrocknen. Wir haben unseren Ballon dann mit Acrylfarbe angemalt, da diese schön deckend ist (ACHTUNG: nicht wasserlöslich). Der Adventskalender von Christiane Kotlartz (siehe Foto) wurde mit bunter Wolle beklebt. Mit einer Paketschnur ein kleines Körbchen zum Befüllen dranhängen (einfach zwei kleine Löcher in den Ballon mit einem spitzen Gegenstand bohren), fertig.

Wie hängt man den Ballon auf? Man bohrt ein kleines Loch durch den Ballon und steckt eine dicke Kordel oder Pakwtschnur durch. Im Inneren des Ballons verknotet man diese Schnur, damit sie nicht herausrutscht. An dieser Kordel kann man den Ballon aufhängen. Man kann auch einen Kleiderbügel in den Ballon stecken und oben rausgucken lassen.


Wir wollen jetzt nicht trumpig werden

Ein Kommentar zur Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten.               von Dr. Sandra Hartmann                         09.11.16

Wer hätte das gedacht? Die Wahl von Donald Trump zum neuen mächtigsten Mann der Welt fühlt sich genauso an wie der Brexit: Es ist kaum zu glauben. Die Umfrage-Institute haben zwar gesagt, das wird knapp. Aber auch: Das schaffen wir. Jetzt ist Hillary Clinton nur noch eine Sternschnuppe am politischen Horizont und ein Milliardär mit keinerlei politischer Erfahrung, der fast jede Minderheit beleidigt hat, die es gibt (einschließlich Angela Merkel), ist der Nachfolger von Barack Obama. Nach einigen Schockstunden sehe ich viele hier im Ländle mit den Achseln zucken und sagen: ach, ist doch eigentlich egal - Clinton oder Trump - Pest oder Cholera? Wem soll man überhaupt noch glauben? Wer ist denn noch integer?

Es ist die Zeit des Postfaktischen eingetreten, wie es die Wochenzeitung DIE ZEIT in der Ausgabe von vergangener Woche so schön tituliert hat. Fakten spielen keine Rolle mehr. Kein anderer Präsidentschaftskandidat hat laut diversen Wahlkampfanalysen so viel Falsches im Wahlkampf gesagt wie Donald Trump, sich so oft relativiert und seine Meinung wie ein Pendel in eine andere Richtung geändert. Aber das ist dem Wähler egal. Denn: Was ist denn schon wahr? Stimmt die hohe Steuerverschuldung der USA denn tatsächlich? Ist sie nicht doch um 50 Millionen höher oder niedriger? Ist die Reform der Krankenversicherung in den USA nun gelungen oder ein totaler Reinfall. Frage einfach jemanden, der deine Meinung teilt und du bekommst Recht.

In der digitalen Welt gibt es in jedem Fall in Sekunden jemanden, der diesen Kommentar lesen, zerlegen und 100 gute Gründe nennen könnte, warum Trump ein Präsident erster Güte sein wird, ein anderer Leser wiederum könnte 100 Ängste schüren, warum wir nun praktisch vor dem Dritten Weltkrieg stehen. Es ist alles so wenig fassbar, so relativ geworden, Fakten so glitschig wie ein Seifenstück. Und: Alles ist möglich. Ist das nun gut oder schlecht?

Genau deswegen lieben wir Lokal-Journalismus. Weil Lokales fassbar ist. Wir betreiben mit unserem Magazin so genannten Mikro-Lokal-Journalismus. Wir schreiben nicht über Politiker in Berlin (oder den USA, ausser heute), über Geschehehnisse weit weg in einem Wolkenkuckuksheim, kaum nachprüfbar, sondern nur über unser schönes und überschaubares Kocher- und Jagsttal. Wir sind keine Schreibtischtäter, drucken weder dpa-Meldungen noch Pressemitteilungen ab, sondern wir gehen raus, sprechen mit den Menschen in jedem kleinen Teilort im Kocher- und Jagsttal, hören uns ihre Geschichten an und überlegen, welche Informationen für unsere Leser relevant sind, was interessiert die Bevölkerung, worüber wird gschwätzt im Ländle. Wir recherchieren, fragen nach Zahlen, Daten, Fakten, haken nach. Wir haben direkten Kontakt zu unseren Quellen. Wir suchen den Austausch. Wir freuen uns über Diskussionen mit Ihnen, unseren Lesern. Aber bitte, nie unter die Gürtellinie. Wir wollen schließlich nicht trumpig werden.



Wir sagen DANKE!

Liebe Freunde von Gschwätz,

vielen Dank schon jetzt für die zahlreichen positiven Rückmeldungen zu unserem neuen Magazin. Uns hat es überwältigt, wie positiv ihr das Heft seht und interessiert seid an dem, was in Eurer Nachbarschaft passiert.

Dennoch möchten wir Euch darauf hinweisen, dass wir erst am Anfag stehen. Wir starten quasi als Low-Budget-Projekt. Es gibt - und wird es vermutlich auch immer geben - zahlreiche Verbesserungen, die wir noch machen müssen.

Wir sind daher dankbar für alle hilfreichen und unterstützenden Nachrichten von Euch und versuchen ständig, unser GSCHWÄTZ dementsprechend weiterzuentwickeln.

Euer Gschwätz-Team

Was interessiert mich mein Gschwätz von gestern?

Sie haben eine Ausgabe von GSCHWÄTZ verpasst? Kein Problem! Rufen Sie uns einfach an oder schicken uns eine E-Mail. Wir senden Ihnen die verpasste Ausgabe einfach zu.


Wo gibt's Gschwätz?

Seit 1. November 2016 gibt es unser neues lokales Monatsmagazin GSCHWÄTZ mit journalistischen Geschichten rund ums Kocher- und Jagsttal. 

Exklusive Geschichten aus Kocherstetten, Morsbach, Künzelsau, Taläcker, Gaisbach, Haag, Ingelfingen, Lipfersberg, Niedernhall, Giebelheide, Waldzimmern, Weißbach, Forchtenberg, Waldfeld, Schöntal, Bieringen, Marlach, Westernhausen, Sindeldorf, Eberstal, Marlach, Ailringen, Krautheim, Winzenhofen, Mulfingen, Hohebach, Dörzbach, Dörrenzimmern, Stachenhausen,
geschrieben von Journalisten aus der Region, lesen Sie in unserem neuen Magazin.

Und in eben diesen Städten und Orten gibt es unser GSCHWÄTZ auch für 2€ zu kaufen, beim Bäcker, im Gasthof, im Supermarkt, an der Tankstelle, in Ihrem Zeitschriftenladen ums Eck und an vielen weiteren Läden. Eine genaue Auflistung der Verkaufsstellen in Ihrem Ort finden Sie unter unserem Link "Über uns".

Die Titelseite unserer ersten Ausgabe, November 2016:

Jetzt ist Sabbath!

Ein Mann - ein Traum.

Jahrelang hat Marc B. an seinem Traum gebastelt, nun hat er ihn wahr gemacht:

Mit einem selbst gebautem Reisegefährt ist der Ingelfinger mit seiner Familie nach Russland aufgebrochen. Ein Jahr lang raus aus dem Alltag. Eine Auszeit, die mehr als spannend ist.

Was Familie B. alles erlebt hat und wie es weiter geht, lesen Sie in unserem neuen Magazin - ab November überall zu kaufen.
 

E-Mail: meinemail@mailservice.com
Telefon: 555-555-5555

An die Spitze geschossen

Kevin "Kev" Conrad hat geschafft, wovon viele kleine Jungs träumen: den Sprung vom Amateur- zum Profifußballer.

Vom TSV Hohebach schaffte es der ambitionierte Spieler nach 1899 Hoffenheim. Dann verletzte er sich. Es häte das Karriere-Aus bedeuten können, aber Conrad kämpfte, kam zurück und spielt heute in der 3. Bundesliga - und scheint zufriedener denn je.
 
Über seinen Alltag, seine Spielerfreunde und welche Pläne er hat, wenn er einmal Fußballrentner ist, lesen Sie im GSCHWÄTZ - ab November überall zu kaufen.

Exklusive Fotos gibt's in unserer Bildergalerie

Rathausgeflüster

In unserer monatlichen Rubrik Rathaus-Geflüster schreiben wir mit einem Augenzwinkern, was es zu berichten gibt in unseren hiesigen Rathäusern. In der November-Ausgabe widmen wir uns Künzelsau.

In unserem Videoclip, den Sie in Kürze hier sehen können, erzählt Ihnen unsere alte Oma von drobbe de Höh', was Sie an Stefan Neumann, dem Rathaus-Chef von Künzelsau, so erotisch findet.

Weitere Themen in unserer November-Ausgabe

Frau Rößlers Weg zu sich selbst.


Heidi Rößler hat jeder Künzelsauer Einwohner nur hinter der Ladentheke ihres Bastelgeschäfts gekannt. Nun ist sie weg, der Laden ist zu. Aber Frau Rößler wird nicht langweilig. Sie hat viel zu erzählen von Ihrer Zeit danach. Was sie erlebt hat, berichten wir Ihnen in unserem neuen Magazin. Ab 01. November 2016 ist es im Einzelhandel.
Exklusive Fotos ihrer Reise finden Sie jetzt schon unter dem Link "Bildergalerie".

Martina Hoyss, Standesbeamtin in Ingelfingen, über Hochzeits-Trends im Ländle.
Tattoos, Dirndl und ganz viel Herz...was Standesbeamtin Martina Hoyss schon alles bei Trauungen erlebt hat und was die aktuellen Heirats-Trends sind, lesen Sie im Interview mit unserem Magazin. Fotos von besonderen Menschen und Hochzeiten finden Sie schon jetzt in unserer Bildergalerie.
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