02.12.2016
Ein kleiner Kommentar von der alten Oma von drobbe de Höh' zu dem kuriosen Verhalten mancher Rathaus-Chefs zum Thema Armut (siehe ab Seite 3 in unserer aktuellen Ausgabe)

 
01.12.2016

Unsere Weihnachtsausgabe - ab jetzt im Einzelhandel

In unserer Weihnachtsausgabe haben wir recherchiert, ob es bei uns im Kocher- und Jagsttal Armut gibt, bedürftige Bürger oder gar Obdachlose, die soziale Unterstützung brauchen. Die Ergebnisse stehen in unserer neuen Ausgabe. Sie waren mehr als überraschend. Auf Seite 3 lesen Sie, was wir besonders bedauerlich fanden.

Unter dem Link "Themen" / Rubrik Armut haben wir für Sie alle kirchlichen Angebote sowie von Ehrenamtlichen für Bedürftige in Ihrer Gmeinde zusammengestellt.

Themen unter anderem:

Ganz unten - als Obdachlose in Künzelsau - ein Selbstversuch

Einen Tag obdachlos in der Kreisstadt. Wie ist das? Wie fühlt sich das an? Wie reagieren die Künzelsauer? Das wollten wir vom Magazin GSCHWÄTZ wissen, als wir für unser großes Armuts-Thema recherchiert haben.

Wir haben unsere Journalisten Nadine Cwik als Obdachlose losgeschickt.
Was herauskam, wie die Künzelsauer reagiert haben, lesen Sie in unserer neuen Ausgabe.



Weitere Themen in unserer Dezemberausgabe:


Das kann mir doch nicht passieren.
Wir haben einen Obdachlosen, der sich derzeit in Künzelsau in der Erlacher Höhe aufhält, interviewt und hätten nicht gedacht, dass der Weg in die Obdachlosigkeit so kurz sein kann.

So jung und schon Besitzerin einer eigenen Ranch. Katrin Scheuermann lebt  in Kemmeten ihren Traum. Wir durften ä bissle mitträumen.



Hier sind Männer noch echte Männer. Wir durften zu Gast beim Stammtisch im Hohebacher Rössle sein. was für ein Erlebnis!
Was Patrizia Filz, Bürgermeisterin von Schöntal, umtreibt,
das erfahren Sie in unserer Weihnachtsausgabe.
Künzelsau, 24.11.2016

Ist Künzelsau bald seinen Kreisstadt-Titel los?

Es wird viel geschwätzt im Ländle, unter anderem, dass Künzelsau bald seinen Kreisstadt-Titel an Öhringen abgeben muss. Wir haben beim Rathaus nachfragt, was dran ist. Pressesprecherin Elke Sturm hat das Gerücht dementiert und darauf verwiesen, dass Herrn Bürgermeister Stefan Neumann solche Pläne nicht bekannt sind.

Also: Genug drüber gschwätzt.







Künzelsau, 18.11.2016

Bürgermeister Neumann geht in Elternzeit 2017

Die Gerüchteküche in Künzelsau brodelt. Wir haben bei Herrn Bürgermeister Stefan Neumann (Foto: Stadt Künzelsau)
im Rathaus nachgefragt.

GSCHWÄTZ: Gehen Sie wieder in Elternzeit?

Bürgermeister Stefan Neumann: „Anfang Juli dieses Jahr ist meine Tochter Rosa geboren. Auch bei unserem dritten Kind versuche ich im Sommer nächstes Jahr – in der ruhigeren kommunalpolitischen Zeit –
zwei Blöcke mit je zwei und vier Wochen Elternzeit zu nehmen. Üblicherweise finden über die Sommerferien keine Gemeinderatssitzungen statt. Für meine erste Tochter Frieda habe ich auch diese Zeit im Sommer 2013 genutzt und zwei Monate Elternzeit genommen. Für meinen Sohn Theo, der 2014 geboren ist, habe ich ebenfalls im Sommer 2015 eine einmonatige Pause eingelegt. Das war allerdings mein Resturlaub."

GSCHWÄTZ: Sie sind ein sehr engagierter Familienvater.

Stefan Neumann: "Wer von seinen Kindern was haben will, muss sich arrangieren und Kompromisse finden. Ich blocke beispielsweise ein Wochenende im Monat für die Familie und versuche die beiden großen Kindern so oft wie möglich in den Kindergarten zu bringen und gemeinsam mit der Familie Mittag zu essen. Ich genieße die Zeit sehr, bin aber auch während der Elternzeit regelmäßig für meine Mitarbeiter erreichbar gewesen. In den wöchentlichen Besprechungen konnten wir die wichtigen Dinge besprechen. Dank meines guten Teams im Rathaus und meiner ehrenamtlichen Stellvertreter hat es gut funktioniert. Auch meine Elternzeit im nächsten Sommer werden wir wieder gut vorbereiten.“

Basteltipp: Adventskalender, der etwas anderen Art (schnell gemacht)

Mit einem Kind kann man es ja noch machen. Mit zweien wird es schon teurer,  mit dreien hat man ein Platzproblem. Die Adventskalender-Problematik kennt sicher jede Mami. Man ist schon pleite, da ist Weihnachten noch 20 Adventskalender-Päckchen weit weg. Und wohin überhaupt mit den überdimensionierten Kordeln, Schachteln, Päckchen, Wandteppichen?

Siegrid Kotlartz von Ingelfingen-Dörrenzimmern hat für Ihre drei Kinder einen Adventskalender der etwas anderen Art gebastelt:  einen Heißluftballon. Jeden Morgen durfte einer von ihnen, entweder Simone, Christiane oder Julian, den Heißluftballon von der Decke im Treppenhaus herunterlassen und da war dann immer für jeden eine kleine Überraschung drin. Der Vorteil: platzsparend, originell und vor allem: sozial. Denn so lernen Kinder, zu teilen. Wer darf den Ballon mit der Kordel herunterlassen? Gibt es ein Geschenk für alle oder für jeden eine Kleinigkeit? Schließlich steht die Adventszeit nicht für Überfluss, sondern für Gemeinschaft und Dankbarkeit für unseren Wohlstand und das Erinnern an alle diejenigen, die dieses Glück nicht haben. Die inzwischen erwachsenen Kinder Simone und Christiane setzen übrigens die Tradition ihrer Mutter fort und haben einen Heißluftballon als Adventskalender für ihre Kinder gebastelt (auf dem Foto ist der Heißluftballon-Adventskalender von Christianes Kindern zu sehen: Josie, Nele und Leni (von links)).

 Bastelanleitung:

Man nehme einen aufgeblasenen Luftballon, beklebe ihn mit Zeitungspapierfetzen (etwa mit Kleister aus Mehl und Wasser), mehrere Lagen, anonsten ist der Ballon hinterher instabil, und lasse die Kugel über Nacht richtig austrocknen. Wir haben unseren Ballon dann mit Acrylfarbe angemalt, da diese schön deckend ist (ACHTUNG: nicht wasserlöslich). Der Adventskalender von Christiane Kotlartz (siehe Foto) wurde mit bunter Wolle beklebt. Mit einer Paketschnur ein kleines Körbchen zum Befüllen dranhängen (einfach zwei kleine Löcher in den Ballon mit einem spitzen Gegenstand bohren), fertig.

Wie hängt man den Ballon auf? Man bohrt ein kleines Loch durch den Ballon und steckt eine dicke Kordel oder Pakwtschnur durch. Im Inneren des Ballons verknotet man diese Schnur, damit sie nicht herausrutscht. An dieser Kordel kann man den Ballon aufhängen. Man kann auch einen Kleiderbügel in den Ballon stecken und oben rausgucken lassen.


Wir wollen jetzt nicht trumpig werden

Ein Kommentar zur Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten.               von Dr. Sandra Hartmann                         09.11.16

Wer hätte das gedacht? Die Wahl von Donald Trump zum neuen mächtigsten Mann der Welt fühlt sich genauso an wie der Brexit: Es ist kaum zu glauben. Die Umfrage-Institute haben zwar gesagt, das wird knapp. Aber auch: Das schaffen wir. Jetzt ist Hillary Clinton nur noch eine Sternschnuppe am politischen Horizont und ein Milliardär mit keinerlei politischer Erfahrung, der fast jede Minderheit beleidigt hat, die es gibt (einschließlich Angela Merkel), ist der Nachfolger von Barack Obama. Nach einigen Schockstunden sehe ich viele hier im Ländle mit den Achseln zucken und sagen: ach, ist doch eigentlich egal - Clinton oder Trump - Pest oder Cholera? Wem soll man überhaupt noch glauben? Wer ist denn noch integer?

Es ist die Zeit des Postfaktischen eingetreten, wie es die Wochenzeitung DIE ZEIT in der Ausgabe von vergangener Woche so schön tituliert hat. Fakten spielen keine Rolle mehr. Kein anderer Präsidentschaftskandidat hat laut diversen Wahlkampfanalysen so viel Falsches im Wahlkampf gesagt wie Donald Trump, sich so oft relativiert und seine Meinung wie ein Pendel in eine andere Richtung geändert. Aber das ist dem Wähler egal. Denn: Was ist denn schon wahr? Stimmt die hohe Steuerverschuldung der USA denn tatsächlich? Ist sie nicht doch um 50 Millionen höher oder niedriger? Ist die Reform der Krankenversicherung in den USA nun gelungen oder ein totaler Reinfall. Frage einfach jemanden, der deine Meinung teilt und du bekommst Recht.

In der digitalen Welt gibt es in jedem Fall in Sekunden jemanden, der diesen Kommentar lesen, zerlegen und 100 gute Gründe nennen könnte, warum Trump ein Präsident erster Güte sein wird, ein anderer Leser wiederum könnte 100 Ängste schüren, warum wir nun praktisch vor dem Dritten Weltkrieg stehen. Es ist alles so wenig fassbar, so relativ geworden, Fakten so glitschig wie ein Seifenstück. Und: Alles ist möglich. Ist das nun gut oder schlecht?

Genau deswegen lieben wir Lokal-Journalismus. Weil Lokales fassbar ist. Wir betreiben mit unserem Magazin so genannten Mikro-Lokal-Journalismus. Wir schreiben nicht über Politiker in Berlin (oder den USA, ausser heute), über Geschehehnisse weit weg in einem Wolkenkuckuksheim, kaum nachprüfbar, sondern nur über unser schönes und überschaubares Kocher- und Jagsttal. Wir sind keine Schreibtischtäter, drucken weder dpa-Meldungen noch Pressemitteilungen ab, sondern wir gehen raus, sprechen mit den Menschen in jedem kleinen Teilort im Kocher- und Jagsttal, hören uns ihre Geschichten an und überlegen, welche Informationen für unsere Leser relevant sind, was interessiert die Bevölkerung, worüber wird gschwätzt im Ländle. Wir recherchieren, fragen nach Zahlen, Daten, Fakten, haken nach. Wir haben direkten Kontakt zu unseren Quellen. Wir suchen den Austausch. Wir freuen uns über Diskussionen mit Ihnen, unseren Lesern. Aber bitte, nie unter die Gürtellinie. Wir wollen schließlich nicht trumpig werden.



Wir sagen DANKE!

Liebe Freunde von Gschwätz,

vielen Dank schon jetzt für die zahlreichen positiven Rückmeldungen zu unserem neuen Magazin. Uns hat es überwältigt, wie positiv ihr das Heft seht und interessiert seid an dem, was in Eurer Nachbarschaft passiert.

Dennoch möchten wir Euch darauf hinweisen, dass wir erst am Anfag stehen. Wir starten quasi als Low-Budget-Projekt. Es gibt - und wird es vermutlich auch immer geben - zahlreiche Verbesserungen, die wir noch machen müssen.

Wir sind daher dankbar für alle hilfreichen und unterstützenden Nachrichten von Euch und versuchen ständig, unser GSCHWÄTZ dementsprechend weiterzuentwickeln.

Euer Gschwätz-Team

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Wo gibt's Gschwätz?

Seit 1. November 2016 gibt es unser neues lokales Monatsmagazin GSCHWÄTZ mit journalistischen Geschichten rund ums Kocher- und Jagsttal. 

Exklusive Geschichten aus Kocherstetten, Morsbach, Künzelsau, Taläcker, Gaisbach, Haag, Ingelfingen, Lipfersberg, Niedernhall, Giebelheide, Waldzimmern, Weißbach, Forchtenberg, Waldfeld, Schöntal, Bieringen, Marlach, Westernhausen, Sindeldorf, Eberstal, Marlach, Ailringen, Krautheim, Winzenhofen, Mulfingen, Hohebach, Dörzbach, Dörrenzimmern, Stachenhausen,
geschrieben von Journalisten aus der Region, lesen Sie in unserem neuen Magazin.

Und in eben diesen Städten und Orten gibt es unser GSCHWÄTZ auch für 2€ zu kaufen, beim Bäcker, im Gasthof, im Supermarkt, an der Tankstelle, in Ihrem Zeitschriftenladen ums Eck und an vielen weiteren Läden. Eine genaue Auflistung der Verkaufsstellen in Ihrem Ort finden Sie unter unserem Link "Über uns".

Die Titelseite unserer ersten Ausgabe, November 2016:

Jetzt ist Sabbath!

Ein Mann - ein Traum.

Jahrelang hat Marc B. an seinem Traum gebastelt, nun hat er ihn wahr gemacht:

Mit einem selbst gebautem Reisegefährt ist der Ingelfinger mit seiner Familie nach Russland aufgebrochen. Ein Jahr lang raus aus dem Alltag. Eine Auszeit, die mehr als spannend ist.

Was Familie B. alles erlebt hat und wie es weiter geht, lesen Sie in unserem neuen Magazin - ab November überall zu kaufen.
 

E-Mail: meinemail@mailservice.com
Telefon: 555-555-5555

An die Spitze geschossen

Kevin "Kev" Conrad hat geschafft, wovon viele kleine Jungs träumen: den Sprung vom Amateur- zum Profifußballer.

Vom TSV Hohebach schaffte es der ambitionierte Spieler nach 1899 Hoffenheim. Dann verletzte er sich. Es häte das Karriere-Aus bedeuten können, aber Conrad kämpfte, kam zurück und spielt heute in der 3. Bundesliga - und scheint zufriedener denn je.
 
Über seinen Alltag, seine Spielerfreunde und welche Pläne er hat, wenn er einmal Fußballrentner ist, lesen Sie im GSCHWÄTZ - ab November überall zu kaufen.

Exklusive Fotos gibt's in unserer Bildergalerie

Rathausgeflüster

In unserer monatlichen Rubrik Rathaus-Geflüster schreiben wir mit einem Augenzwinkern, was es zu berichten gibt in unseren hiesigen Rathäusern. In der November-Ausgabe widmen wir uns Künzelsau.

In unserem Videoclip, den Sie in Kürze hier sehen können, erzählt Ihnen unsere alte Oma von drobbe de Höh', was Sie an Stefan Neumann, dem Rathaus-Chef von Künzelsau, so erotisch findet.

Weitere Themen in unserer November-Ausgabe

Frau Rößlers Weg zu sich selbst.


Heidi Rößler hat jeder Künzelsauer Einwohner nur hinter der Ladentheke ihres Bastelgeschäfts gekannt. Nun ist sie weg, der Laden ist zu. Aber Frau Rößler wird nicht langweilig. Sie hat viel zu erzählen von Ihrer Zeit danach. Was sie erlebt hat, berichten wir Ihnen in unserem neuen Magazin. Ab 01. November 2016 ist es im Einzelhandel.
Exklusive Fotos ihrer Reise finden Sie jetzt schon unter dem Link "Bildergalerie".

Martina Hoyss, Standesbeamtin in Ingelfingen, über Hochzeits-Trends im Ländle.
Tattoos, Dirndl und ganz viel Herz...was Standesbeamtin Martina Hoyss schon alles bei Trauungen erlebt hat und was die aktuellen Heirats-Trends sind, lesen Sie im Interview mit unserem Magazin. Fotos von besonderen Menschen und Hochzeiten finden Sie schon jetzt in unserer Bildergalerie.
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